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26 | 06 | 2017
24. September und wieder unterwegs PDF Druckbutton anzeigen?

Heute besuchte ich mit Dagmar Enkelmann die Sozialherberge in der Döllner Heide. Wir waren nicht das erste mal dort und wieder treffen wir auf zahlreiche Menschen, die durch die verschiedensten Umstände buchstäblich alles verloren haben und hier eine Bleibe finden bis sich ihr Leben wieder gefangen hat.

Aber mancher wohnt auch schon Jahre dort und hat ein Zuhause gefunden.

 

Hier mit dem Betreiber der Sozialherberge unnd Dagmar Enkelmann.

Mit viel Engagement leistet hier ein Selbsthilfeverein Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung der Alltagsaufgaben. Gleichzeitig bemühen sie sich sinnstiftende Arbeit zu organisieren. So ging es natürlich hauptsächlich um ganz praktische Fragen um Hartz IV und natürlich auch Fragen zur Betreuung und der Rolle von Betreuern, deren Aufgaben und Pflichten. Wieder gab es zahlreiche Hinweise über das Unvermögen unseres Jobcenters. Es ist zum...

Schnell den bereitgestellten Kaffee eingeschenkt und dann ging es los, 90 Minuten berichten und Fragen beantworten.

Danach verteilten wir (meine Mitarbeiterin und ich) noch Wahlwerbung in Klandorf. Selbst ein so kleines Dorf kann unheimlich "groß" sein, wenn man Briefkasten für Briefkasten abläuft.
Am Nachmittag besuchten wir  einen Selbstständigen Vertriebler, dem ich das während der Wirtschaftsmesse in Eberswalde "EWITA" versprochen hatte. Es war angenehm zu hören, dass er noch von der Krise verschont ist und sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen kann. Er vertreibt Büroeinrichtungen inklusive, sehr bequemer Bürosessel.

Ganz nebenbei probierte ich eine Vielzahl von Bürostühlen aus und habe mich in den verliebt.

Am Abend folgte ich einer Einladung zur Diskussion ob und welchen Beitrag die verschiedenen Religionen in und für eine Demokratie leisten können. Vertreter des Islam, des Juden- und Christentums sowie des Buddismus waren  in die Eberswalder Maria-Magdalenen-Kirche gekommen, ebenso wie etwa 60 Zuhörerinnen und Zuhörer. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und es war richtig interessant. Und ich bin neugierig geworden auf den Koran. Werde ihn wohl mal lesen.
Nur kalt sind Kirchen, sehr kalt.

Und zu guter letzt faltete ich noch 200 "Offene Worte", bestückte sie mit dem Bürgerbrief von Oskar L. und Gregor G. und weiterer Wahlwerbung, die morgen von einer engagierten Bürgerin meiner Stadt noch in die Biesenthaler Briefkästen gebracht werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 19:36 Uhr