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23 | 07 | 2019
Arbeitslosengeld I in der Krise auf 24 Monate verlängern PDF Druckbutton anzeigen?
"Der drastische Einbruch bei den Industrie-Jobs ist ein Alarmzeichen", sagt der stellvertretende Vorsitzende
der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst. "Während am Aktienmarkt mit Steuermilliarden eine neue
Spekulationsblase entsteht, bricht der Arbeitsmarkt zusammen. Das ist ungerecht, denn im Gegensatz zu den
Spekulanten an der Börse haben die Arbeitnehmer in den Betrieben keine Schuld an der Krise." Als
Sofortmaßnahme fordert Ernst, das Arbeitslosengeld I für die Zeit der Krise auf 24 Monate zu verlängern:
"Wir brauchen jetzt einen Rettungsschirm für diejenigen, die in der Krise ihren Job verlieren.
Das Arbeitslosengeld I muss für die Zeit der Krise für alle Anspruchsberechtigten auf 24 Monate verlängert
 werden. Der Bund muss außerdem verbindlich für alle krisenbedingten Mehrausgaben der Bundesagentur
für Arbeit aufkommen. Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen kommen nicht in die Tüte."